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Regenschauer, wenig Sonne

27 aprile 2019, 5 Commenti
Temi: Tempo

Im Norden zeigte sich heute der Himmel oft wolkenverhangen. Immer wieder gab es Schauer, dies vermehrt und kräftiger am Nachmittag. Auch frischte der Südwestwind im Tagesverlauf auf. Im Süden sorgte der Nordüberdruck für vorwiegend sonniges Wetter.

Schön erkennbar mit Blick vom Uetliberg Richtung Zürich ist eine Schauerzelle über der Stadt. Rechts davon im Hintergrund ist die Bewölkung recht aufgelockert, so wie es zu einem veränderlich Wettercharakter gehört. Bild: www.roundshot.com
Schön erkennbar mit Blick vom Uetliberg Richtung Zürich ist eine Schauerzelle über der Stadt. Rechts davon im Hintergrund ist die Bewölkung recht aufgelockert, so wie es zu einem veränderlich Wettercharakter gehört. Bild: www.roundshot.com

Kaltfrontokklusion

Ein Tief mit Kern bei Grossbritannien führte heute mit westlichen Winden Staffeln von feuchter Luft zur Alpennordseite. Eine in die Strömung eingelagerte Kaltfrontokklusion erreichte am frühen Nachmittag von Frankreich den Jura und zog in der Folge über den Norden der Schweiz. In der Nacht auf heute und tagsüber zogen immer wieder Schauerzellen über die Alpennordseite hinweg. Mit dem Durchzug der Okklusion verstärkten sich diese vorübergehend, so dass sich gar lokal einzelne Blitze entluden. Die Schneefallgrenze sank mit dem Frontdurchgang vorerst gegen 1300 Meter.
Bei einem Nordüberdruck von drei bis fünf Hektopascal über den Alpen und bei leichter Nordwindtendenz blieb vor allem das Mittel- und Südtessin sowie Teile des Wallis im Schutze der Alpen.

 

Sonne im Süden

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen stellte sich das Wetter auf der Alpensüdseite deutlich um. Das bisher meist trübe und nasse Wetter wurde auf heute abgelöst durch einen mit meist nur wenigen flachen Quellwolken verzierten Himmel und viel Sonnenschein. Der Niederschlag im Norden drang zumindest bis Redaktionsschluss nicht über den Alpenhauptkamm Richtung Süden. Im Gegensatz dazu sorgte im Norden feuchte Polarluft für eine oft geschlossene Wolkendecke. Eine grössere Wolkenlücke zog im Vorfeld der vorgängig erwähnten Okklusion im Laufe des Nachmittags über das Mittelland hinweg und sorgte für eine halbe bis zwei Stunden Sonnenschein. Der Wolkenstau am Alpennordhang lies den Voralpen entlang nur wenig Sonne zu. Da der Stau aber nicht sehr ausgeprägt und nicht sehr hochreichend war, gab es inneralpin zum Teil ansehnlich viel Sonne, dies vor allem in Mittelbünden, im südlichen Wallis sowie im Engadin.

 

Frischer Norden, behaglicher Süden

Der Besonnung entsprechend stiegen die Temperaturen im Laufe des Tages im Mittel- und Südtessin deutlich an und erreichten am Nachmittag Höchstwerte von 19 bis 21 Grad. Deutlich verhaltener zeigte sich der Temperaturverlauf im Norden. Nach morgendlichen 3 bis 8 Grad und ganz lokal leichtem Bodenfrost wurden am Nachmittag im Mittelland lediglich 11 bis 14 Grad gemessen.

 

Auffrischender Wind

Im Vorfeld der Okklusion frischte im Tagesverlauf der Wind im Mittelland und Jura deutlich auf und erreichte bis Mitte Nachmittag Böenspitzen von 40 bis 50 km/h, in leicht erhöhten Lagen bis 60 km/h. Mit dem Durchzug der Okklusion erreichten die Böenspitzen auch in den Niederungen Werte von bis gegen 60 km/h, in der Region Schaffhausen gar bis 70 km/h.

Commenti (5)

  1. Andrej, 28.04.2019, 00:17

    Na endlich wieder mal gutes, schönes und interessantes Aprilwetter.

    1. Wolfgang, 28.04.2019, 23:52

      Genau. Ich vergesse immer wieder, dass der April ja ein Wintermonat ist.

  2. Stefan, 27.04.2019, 20:56

    Ich frage mich diesen Monat immer mehr ob einige Kandertaler überhaupt noch zur Schweiz gehören. Am wenigsten Niederschlag hatte wohl neben Frutigen zwar noch heute die Station Lauterbrunnen. Da bleibt mehr aus Westen hängen als bei den berühmten Föhngebieten aus Süden. Wobei spätestens in Frutigen mir kein Fall bekannt ist, dass es jemals bei Föhn aus Süden nass war. Aber am meisten mag ja Kandersteg so Westwind Wetter. Das war besser als die Föhn Tage obwohl man da auch seine zu sonnigen und zu wenig windigen Zeiten hatte. Aber da war nie so viel Rest der Schweiz schlechter dran. Mild mit bis 12 Grad und minimum 40% Feuchte als schon die Nachmittag Schauerfront in nächster Nähe vorbeizog, auf 1600m bis 8 Grad an einer ausserordentlich gut belüfteten Station hoch in der Luft. Wind war diese Woche nie so wenig als es heute erst bei der Abkühlung am Abend mal über 30 km/h gab. Am Freitag wars 10 Grad geworden und beinahe 5 auf 1600m. Vielleicht gibt es da halt Jahreszeiten ;)?

    1. 'ne kölsche Jung', 28.04.2019, 19:26

      Eindeutig experimentelles Silbenrätsel!

    2. Hans Wiesendanger, 28.04.2019, 19:44

      Äh, was genau wollten Sie uns mitteilen?