20. April 2010 / Bernd Konantz
Am 14. April 2010 brach unter dem Eyjafjallajökull-Gletscher ein Vulkan aus. Die Aschewolke driftete nach Europa und brachte in Nord- und Mitteleuropa den Flugverkehr zum Erliegen (siehe
Bericht).
In diesem Artikel wird die weitere Entwicklung mit Fokus auf die Schweiz beleuchtet.
Abbildung 1: mittlere Windgeschwindigkeit in 5.5 km Höhe am 21.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Abbildung 2: mittlere Windgeschwindigkeit in 5.5 km Höhe am 22.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Abbildung 3: mittlere Windgeschwindigkeit in 5.5 km Höhe am 23.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Die Abbildungen 1 bis 3 zeigen, wie sich in ca. 5.5 km Höhe das Band mit den stärksten Winden von Mittwoch bis Freitag zunehmend von Mitteleuropa Richtung Südskandinavien/Ostsee verlagert. Dargestellt sind jeweils die vom EZMWF (Europäisches Zentrum für Mittelfristvorhersage) simulierte mittlere Windgeschwindigkeit in ca. 5.5 km Höhe.
Abbildung 4: mittlere Windgeschwindigkeit in 3 km Höhe am 21.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Abbildung 5: mittlere Windgeschwindigkeit in 3 km Höhe am 22.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Abbildung 6: mittlere Windgeschwindigkeit in 3 km Höhe am 23.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Die Abbildungen 4 bis 6 illustrieren, dass über der Schweiz der mittlere Wind in 3 km Höhe bis Freitag zunehmend von Nordwest auf West dreht und abnimmt.
Abbildung 7: mittlere Windgeschwindigkeit in 1.5 km Höhe am 21.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Abbildung 8: mittlere Windgeschwindigkeit in 1.5 km Höhe am 22.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Abbildung 9: mittlere Windgeschwindigkeit in 1.5 km Höhe am 23.04.2010 (14 Uhr MESZ).
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Anhand der Abbildungen 1 bis 9 kann zusammenfassend gesagt werden, dass gemäss aktuell vorliegender Prognoseunterlagen die Zufuhr der aschehaltigen Luft aus Island Richtung Schweiz stark abnimmt. Zudem sickert allmählich weniger mit Vulkanasche belastete Luft ein.
Diese Aussage ist aber nicht auf die aktuell über der Schweiz liegende aschehaltige Luft übertragbar. Hier kommen weitere Effekte ins Spiel. Beispielsweise wird ein Teil der Vulkanasche durch die heutigen Schauer ausgewaschen. Über den Reinigungseffekt der Schauer und der resultierenden Luftbelastung in Form von Vulkanasche liegen aber aktuell keine detaillierten Messungen vor.