Die Temperaturen zu Beginn des neuen Jahres sind bisher mild bis sehr mild. Teilweise fühlt man sich mehr an den Frühling als an den Winter erinnert. Die Temperaturen sind im Allgemeinen aber noch recht weit von Rekordwerten entfernt.
Sowohl bei den Tiefsttemperaturen der vergangenen Nacht wie auch bei den Höchsttemperaturen von Freitag und Samstag kann festgestellt werden, dass in erhöhten Lagen des Mittellandes und speziell an den erhöhten Stationen im voralpinen und alpinen Raum die verhältnismässig mildesten Werte registriert wurden.
Dies hängt einerseits mit dem Einfluss starker subsidenter Bewegungen der Luftmassen, und andererseits mit der Wirkung kräftiger westlicher Winde oberhalb der Inversionsgrenze zusammen. Diese Inversion, welche durch starke Ausstrahlung in den Grundschichten während der Nacht zustande kommt, hat zur Folge, dass es in tiefen Lagen stärker auskühlt als in der Höhe. Die Höhe der Inversion lag in der vergangenen Nacht bei etwa 600 bis 800 Metern über Meer.
Bei der nachstehenden Abbildung ist folgendes zu beachten: Die absoluten Höchstwerte sind gerundet. Sie beruhen je nach Station auf unterschiedlich langen Messreihen, welche im Bereich von 20 bis 100 Jahre liegen.
Abbildung 1: Temperaturen in Grad Celsius für verschiedene Flachland und Bergstationen
Bei der ersten Hälfte der aufgeführten Stationen handelt es sich um Flachlandstationen. Es ist gut ersichtlich, dass die jetzt erreichten Werte durchaus in einem milden bis sehr milden Bereich liegen, allerdings noch recht weit von den absoluten Rekordwerten entfernt sind.
Bei der zweiten Hälfte der aufgeführten Stationen handelt es sich um erhöhte Lagen des Voralpen- und Alpenraumes. Hier liegen besonders die in der vergangenen Nacht registrierten Messwerte deutlich näher bei den bisher bekannten Rekorddaten. Es gibt bei diesen Stationen Werte, welche im Januar nur selten erreicht werden. Teilweise wurden sie in den bisherigen Beobachtungsreihen, die aber zum Teil lediglich 20 Jahre betragen, nur wenige Male übertroffen.
Bei der zweiten Hälfte der aufgeführten Stationen handelt es sich um erhöhte Lagen des Voralpen- und Alpenraumes. Hier liegen besonders die in der vergangenen Nacht registrierten Messwerte deutlich näher bei den bisher bekannten Rekorddaten. Es gibt bei diesen Stationen Werte, welche im Januar nur selten erreicht werden. Teilweise wurden sie in den bisherigen Beobachtungsreihen, die aber zum Teil lediglich 20 Jahre betragen, nur wenige Male übertroffen.
