Der Freitag, 29. Juli 2005, begann mit 3-5 Stunden Sonnenschein in der ganzen Schweiz. Die Temperaturen lagen um 13 Uhr bereits bei 28 Grad, im Mendrisiotto 31 und in Chur sogar 34 Grad. In Chur wehte zudem der Föhn, der die Höchsttemperatur sogar auf 35,3 Grad klettern liess. In Scuol wurde am Nachmittag mit 32.9 Grad die höchste Julitemperatur seit Messbeginn registriert. Einzig am 4. Aug. 2003 war es dort mit 33,1 Grad noch heisser.
Nach 15 Uhr traten im Jura heftige Gewitter auf. Gleichzeitig kam in den östlichen Föhngebieten von Südwesten her Regen auf. Dies reduzierte die Temperaturen um 5-10 Grad, was Sturmwinde in Richtung Mittelland auslöste. Folgende Windspitzen wurden zwischen 15 und 18 Uhr gemessen: Hörnli 95 km/h, Chur 93, Brienz 92, Aegeri 88, Wädenswil und Lägern 80, Altenrhein 74 und Güttingen 70 km/h.
Die Hagelgewitter, die in Fahy (Ajoie) innert 20 Minuten 32 Liter Regen und in Basel Hagelschäden verursachten, zogen in der Folge zum Schwarzwald. Durch Anlagerungen im Süden entwickelte sich eine Gewitterlinie, die über das ganze zentrale und östliche Mittelland nach Osten fegte und weitere Sturmwinde mit folgenden Höchstwerten verursachte: Chasseral 121 km/h, Delémont 102, Crissier 98, Grenchen 93, Kloten 90, Leibstatt 88 und Basel 86 km/h.
In der gleichen Zeit entwickelte sich im Locarnese ein Hagelgewitter mit nussgrossen Hagelkörnern (4-5 cm Durchmesser). Dabei stürmte es in Lodrino mit 98 und in Locarno-Magadino mit 87 km/h.
Um 20 Uhr erreichte eine zweite Gewitterstaffel den Genferseeraum und löste extreme Sturmwinde aus: Genf 130 km/h, Pully-Lausanne 122, Changins 115, Bière und Le Bouveret je 107 km/h. Bei diesem Durchgang sackte in Genf die Temperatur innert 10 Minuten um 8 Grad ab. Damit war die Kaltluft voll eingedrungen und die Situation entspannte sich in der Nacht.
Nach 15 Uhr traten im Jura heftige Gewitter auf. Gleichzeitig kam in den östlichen Föhngebieten von Südwesten her Regen auf. Dies reduzierte die Temperaturen um 5-10 Grad, was Sturmwinde in Richtung Mittelland auslöste. Folgende Windspitzen wurden zwischen 15 und 18 Uhr gemessen: Hörnli 95 km/h, Chur 93, Brienz 92, Aegeri 88, Wädenswil und Lägern 80, Altenrhein 74 und Güttingen 70 km/h.
Die Hagelgewitter, die in Fahy (Ajoie) innert 20 Minuten 32 Liter Regen und in Basel Hagelschäden verursachten, zogen in der Folge zum Schwarzwald. Durch Anlagerungen im Süden entwickelte sich eine Gewitterlinie, die über das ganze zentrale und östliche Mittelland nach Osten fegte und weitere Sturmwinde mit folgenden Höchstwerten verursachte: Chasseral 121 km/h, Delémont 102, Crissier 98, Grenchen 93, Kloten 90, Leibstatt 88 und Basel 86 km/h.
In der gleichen Zeit entwickelte sich im Locarnese ein Hagelgewitter mit nussgrossen Hagelkörnern (4-5 cm Durchmesser). Dabei stürmte es in Lodrino mit 98 und in Locarno-Magadino mit 87 km/h.
Um 20 Uhr erreichte eine zweite Gewitterstaffel den Genferseeraum und löste extreme Sturmwinde aus: Genf 130 km/h, Pully-Lausanne 122, Changins 115, Bière und Le Bouveret je 107 km/h. Bei diesem Durchgang sackte in Genf die Temperatur innert 10 Minuten um 8 Grad ab. Damit war die Kaltluft voll eingedrungen und die Situation entspannte sich in der Nacht.
Bild 1: Der Gewittersturm trifft in Basel ein, Blick vom Chrischonaturm nach Südwesten. Bild MeteoSchweiz, 29.Juli 2005, 17.40 Uhr.
Grossaufnahme.gif, 158 KBRadarbild vom 29. Juli 2005, 16.30 Uhr (Lokalzeit)
Übersicht der Windgeschwindigkeiten und Böen in der ganzen Schweiz




