Anhaltend stabiles Hochdruckwetter im Alpenraum
Seit über einer Woche (7. Februar) liegt ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa. Pünktlich zu Beginn der Sportferienzeit herrschte in den Bergen traumhaft mildes Winterwetter. Aber nicht nur in der Höhe war es sonnig. Die bei winterlichen Hochdrucklagen übliche Nebel- oder Hochnebeldecke über dem Mittelland blieb mit wenigen Ausnahmen aus.
Begründet werden kann dies mit der ursprünglich relativ trockenen Luftmasse in der Grundschicht, kaum vorhandener Bise (keine Kaltluftadvektion) sowie dem hohen Luftdruck. Weiter lagerte sich in den klaren Nächten die Feuchtigkeit in Form von Reif ab.
Folgende Grafik zeigt den Verlauf der Temperatur sowie die Sonnenscheindauer vom 7.-14. Februar:
Begründet werden kann dies mit der ursprünglich relativ trockenen Luftmasse in der Grundschicht, kaum vorhandener Bise (keine Kaltluftadvektion) sowie dem hohen Luftdruck. Weiter lagerte sich in den klaren Nächten die Feuchtigkeit in Form von Reif ab.
Folgende Grafik zeigt den Verlauf der Temperatur sowie die Sonnenscheindauer vom 7.-14. Februar:
Zunehmende Feinstaubkonzentration
Windschwache Inversionslagen im Winter sind bekannt für hohe Feinstaubwerte im Mittelland. Grundsätzlich gilt: Je länger eine solche Wetterlage anhält, desto mehr Schadstoffe können sich ansammeln. (Mehr über Inversionen und Feinstaubwetterlagen)
Dies verdeutlicht der Verlauf nachfolgender Grafik am Beispiel Stadt Zürich:
Dies verdeutlicht der Verlauf nachfolgender Grafik am Beispiel Stadt Zürich:
Seichte Kaltluft aus Osteuropa bringt den Hochnebel
Am 13. Februar erfolgt über Nordosteuropa ein markanter Kaltluftausbruch. Arktische Kaltluft stösst in der Folge von Skandinavien bis weit nach Süden in die Ägäis vor.
Die Schweiz wird davon nur sehr randlich betroffen. Mit der Bise erreicht trotzdem ein Teil der Kaltluft am Freitagmorgen die Alpennordseite von Nordosten her. Die Schicht war allerdings so dünn (seicht), dass von diesem Luftmassenwechsel, abgesehen von einem schwachen Temperaturrückgang, oberhalb 1500 m.ü.M. nichts zu spüren war.
Das Hörnli (1144 m) in der Ostschweiz wird am frühen Morgen von Kaltluft erfasst, der Napf (1404 m) am Nachmittag, während der Chasseral auf knapp 1600 m davon unberührt bleibt. Nachfolgende Grafik zeigt den zeitlichen Ablauf des Ereignisses:
Das Hörnli (1144 m) in der Ostschweiz wird am frühen Morgen von Kaltluft erfasst, der Napf (1404 m) am Nachmittag, während der Chasseral auf knapp 1600 m davon unberührt bleibt. Nachfolgende Grafik zeigt den zeitlichen Ablauf des Ereignisses:
Der Satellitenfilm veranschaulicht das Vorstossen des Hochnebels nach Westen am Freitagvormittag:
Schlussendlich ist die „gewohnte“ Wetterverteilung: „Oben blau, unten grau“ zumindest vorübergehend wieder hergestellt!








