Bild 1: Bodenwetterkarte mit Fronten, Donnerstag, 9. Oktober 2008, 14 Uhr (12 UTC).
gross.png, 309 KBDie oben erwähnte Luftmassengrenze hat am Donnerstag, 9. Oktober auf der Alpennordseite in den unteren Schichten viel Restfeuchte zurückgelassen. Diese äusserte sich in Form von hochnebelartiger Bewölkung, welche sich im Tagesverlauf in grössere Quellwolken umwandelte. In den Alpentälern und im Süden war die Luftmasse bedeutend trockener, sodass hier bereits die maximale Sonnenscheindauer erreicht wurde.
Zunächst nur langsam sinkende Hochnebelobergrenze (Freitag)
In der Nacht auf Freitag, 10. Oktober bildete sich im Norden dann auf 2000 Metern allmählich eine Inversionsschicht aus, welche tagsüber dann auf etwa 1600 Meter abgesunken ist. Diese Inversion markierte gleichzeitig auch die Obergrenze des Hochnebels. Die Höhe der Obergrenze war aber von Region zu Region recht unterschiedlich. Dies vor allem deshalb, weil der Hochaufbau in der Nacht durch vorüberziehende Höhenkaltluft "gestört" wurde.
Bild 5: Hochnebelverteilung am Freitag, 10. Oktober 2008 um 9 Uhr (7 UTC). Meteosat 9, HRV-Kanal. Das gesamte Flachland der Alpennordseite und viele Voralpentäler sind vom Hochnebel bedeckt.
gross.png, 577 KBBild 6: Hochnebelverteilung am Freitag, 10. Oktober 2008 um 13 Uhr (11 UTC). Meteosat 9, HRV-Kanal. In der Nordwestschweiz ist die Auflösung bereits erfolgt und gegen Westen hin sind bereits einige Lücken erkennbar. In der Folge blieb der Hochnebel stellenweise aber zäh liegen.
gross.png, 557 KBBild 7: Kamerabilder vom La Dôle (1677 m) im Waadtländer Jura von 9 Uhr und 13 Uhr. Am Morgen schwappt der Nebel zeitweise bis zur Höhe des Kamerastandorts.
gross.jpg, 318 KBMaximumtemperaturen_Freitag.jpg, 315 KB
Obergrenze auf 800 bis 1100 Meter sinkend (Samstag)
Maximumtemperaturen_Samstag.jpg, 316 KB
Bild 8: Hochnebelverteilung am Samstag, 11. Oktober 2008 um 9 Uhr (7 UTC). Meteosat 9, HRV-Kanal. Weite Teile des Mittellandes und die nördlichen Regionen der Zentralschweiz liegen unter einer Nebel- oder Hochnebeldecke.
gross.png, 542 KBBild 9: Hochnebelverteilung am Samstag, 11. Oktober 2008 um 13 Uhr (11 UTC). Meteosat 9, HRV-Kanal. Vom Genfer- bis zum Bielersee sind noch restliche Nebelfelder erkennbar, diese haben sich in der Folge ebenfalls aufgelöst. In grosser Höhe sind dünne Schleierwolken aufgezogen, erkennbar an der leicht bläulichen Färbung.
gross.png, 487 KBBild 10: Kamerabilder vom Mt. Pèlerin (1080 m) nördlich von Vevey um 9 Uhr und 13 Uhr. Am Morgen sind nur wenige Hochnebelfelder erkennbar, am frühen Nachmittag eine Dunstschicht mit Obergrenze bei etwa 900 Metern.
gross.jpg, 272 KBNebelfelder und hohe Wolken (Sonntag)
Maximumtemperaturen_Sonntag.jpg, 328 KB
Bild 11: Hochnebelverteilung am Sonntag, 12. Oktober 2008 um 9 Uhr (7 UTC). Meteosat 9, HRV-Kanal. Aufgrund der hohen Wolkenfelder ist die Nebelverteilung vor allem in der westlichen Landeshälfte kaum erkennbar.
gross.png, 595 KBBild 12: Hochnebelverteilung am Sonntag, 12. Oktober 2008 um 13 Uhr (11 UTC). Meteosat 9, HRV-Kanal. Am Neuenburger- und Bodensee sind immer noch grössere Nebelfelder erkennbar. Ausgedehnte Schleierwolken (bläulich gefärbt) dämpfen die Sonneneinstrahlung.
gross.png, 531 KBBild 13: Kamerabilder Frauenfeld/TG (520 m) um 9 Uhr und 13 Uhr. Die Nebelschicht reicht bis etwas über 500 Meter, bereits am Vormittag sind viele Kondensstreifen am Himmel. Kurz nach Mittag haben sich die Schleierwolken verdichtet, letzte Nebelreste sind in Auflösung.
gross.jpg, 265 KBDer zeitliche Verlauf der Nebel- und Hochnebelobergrenze anhand der Beobachtungen an den Stationen Säntis, Jungfraujoch und Feldberg ist hier zu finden (kein Wert in der Grafik bedeut, dass entweder kein Nebel/Hochnebel vorhanden war, oder dass keine Beobachtung erfolgte):
Altweibersommer - ein typisches Phänomen von Mitte Oktober
Herbstimpressionen aus Graubünden

















