Betrachtet man die zeitliche Entwicklung der Vegetation im Frühling, dann zeigen sich von Jahr zu Jahr Unterschiede. Allerdings kann sich dies im Verlauf des Frühjahrs verändern: Die ersten Pflanzen können sich beispielsweise sehr früh entwickeln, aber eine Kälteperiode kann dafür sorgen, dass sich andere Pflanzen später zum normalen Termin oder gar etwas später als üblich entwickeln. Um eine Aussage über die Vegetationsentwicklung des ganzen Frühlings als Gesamtheit zu erhalten, braucht es ein statistisches Mass, dass auf unterschiedlichen Entwicklungszuständen von verschiedenen Pflanzen basiert: den Frühlingsindex.
Vegetationsentwicklung 2011
Die Vegetation entwickelte sich 2011 sehr früh. Der Frühlingsindex zeigt im Jahr 2011 den zweitfrühsten Wert nach demjenigen von 1961.
Die Grafik veranschaulicht, dass sich die Vegetation von den 60-er Jahren bis 1988 meist eher spät entwickelte, dass wir aber seit 1989 fast ausschliesslich frühe Jahre verzeichnen konnten.
Der Frühlingsindex ist ein integrales Mass dafür, wie die zeitliche Entwicklung der Vegation im Frühling im Vergleich zu den Vorjahren aussieht.
Fruehlingsindex.png, 69 KBUm den phänologischen Frühling als Gesamtheit zu charakterisieren, werden für den Frühlingsindex von rund 80 Stationen des phänologischen Messnetzes die 10 Phasen verwendet, welche im Jahr jeweils zuerst auftreten.
Auf der folgenden Seite finden Sie mehr Informationen zum Frühlingsindex.





